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13.08.2017

Hinter den Erwartungen

Dominik Distelberger beißt in London die Zähne zusammen und beendet den WM-Zehnkampf auf Rang 17.

Oh, no! WM-Platz 17 mit 7.857 Punkten. Ein Resultat, mit dem Dominik Distelberger - er kämpft seit Monaten mit Achillessehnenproblemen - nicht zufrieden sein konnte.

Der Niederösterreicher hatte sich bei der WM in London im Zehnkampf wahrlich mehr erwartet, er wollte seine Bestleistung von 8.195 Zählern angreifen.

Doch der 27-Jährige hinkte von Anfang an seinen persönlichen Bestleistungen hinterher - das Brechen der 8.200er-Marke lag schon nach wenigen Disziplinen außer Reichweite.

Der ÖLV-Athlet kämpfte tapfer weiter, erreichte beispielsweise im Stabhochsprung beachtliche 5,00 m. Am Ende landete Distelberger mit 7.857 Zählern auf dem 17. Gesamtrang.

Eine respektable Leistung, aber nicht annähernd das, was er sich insgeheim erhofft hatte. "Ich bin nicht zu 100 Prozent fit reingegangen", gab sich der Olympia-Teilnehmer von Rio enttäuscht.

Der französiche Top-Favorit Kevin Mayer, Olympia-Zweiter von Rio, setze sich mit der Jahresweltbestleistung von 8.768 Punkten durch, holte Gold und trat damit die Nachfolge des US-Amerikaners Ashton Eaton an. Silber ging an Rico Freimuth (8.564 Pkt.), Bronze an Kai Kazmirek (beide GER/8.488 Pkt.).